Giovanni Luzzi: Leben und Werke eines ökumenischen Pioniers zwischen Engadin, Toskana und Valposchiavo

Am Sonntag, den 22. Februar, wird Pfarrer Paolo Tognina den Festgottesdienst leiten; im Anschluss hält er einen Vortrag über das Leben und Wirken von Giovanni Luzzi (1856–1948), Theologe, Pastor und Bibelübersetzer.
Giovanni Luzzi, in Graubünden geboren und zwischen der Schweiz und Italien ausgebildet, machte sich vor allem durch seine Bibelübersetzungen einen Namen: zunächst mit der Überarbeitung der Bibel von Giovanni Diodati (der sogenannten „Riveduta“), später mit einer neuen vollständigen Übersetzung. Von 1902 bis 1923 war er Professor für systematische Theologie an der Waldenser-Fakultät und anschliessend Pfarrer in Poschiavo (1923–1930). Luzzi war eine international bedeutende Persönlichkeit und einer der Pioniere der ökumenischen Bewegung.
Pfarrer Paolo Tognina, geboren und aufgewachsen im Valposchiavo, studierte Theologie an der Waldenser-Fakultät in Rom sowie am Theological Seminary in Decatur/Atlanta (USA). Er ist im italienischsprachigen Protestantismus und darüber hinaus weit bekannt, da er über zwanzig Jahre lang Redakteur der evangelischen Radio- und Fernsehprogramme der Radiotelevisione della Svizzera Italiana war. Seit 2022 übt er sein Amt in den reformierten Kirchen von Poschiavo und Brusio aus.
Dem Gottesdienst und dem Vortrag folgt ein geselliges Beisammensein.